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N. 195/2017 - 401979-2017
Publicatiedatum:11/10/2017
Uiterste datum:23/11/2017
 
Type:Aankondiging van opdracht
Land:CH
Onderwerp:
Études de marché et recherche économique; sondages et statistiques
Aanbestedende overheid:
Bundesamt für Statistik BFS

CPV-classificatie (gemeenschappelijke woordenlijst overheidsopdrachten):
79300000
Beschrijving:
Markt- en economieonderzoek; enquêtes en statistieken.

Bundesamt für Statistik BFS Espace de l'Europe 10 Neuchâtel 2010 Ueli Oetliker _hidden_@bfs.admin.ch https://www.simap.ch http://www.simap.ch/shabforms/servlet/Search?NOTICE_NR=943047

Durchführen der Haushaltsbudgeterhebung 2019 -2023 (HABE).

Durchführen der Haushaltsbudgeterhebung gemäß den Ausschreibungsunterlagen

Die dem Auftraggeber zustehenden Optionsrechte ergeben sich aus nachstehender Ziff. 2.9 bzw. den Ausschreibungsunterlagen.

Gemäß den Ausschreibungsunterlagen.

Durchführen der Haushaltsbudgeterhebung gemäß den Ausschreibungsunterlagen

Die dem Auftraggeber zustehenden Optionsrechte ergeben sich aus nachstehender Ziff. 2.9 bzw. den Ausschreibungsunterlagen.

Preisliche Zuschlagskriterien (ZK 1.1 - 1.7; Unterkriterien mit unterschiedlichen Gewichtungen) 40 % Nicht-preisliche Zuschlagskriterien (ZK 2.1-2.9; Unterkriterien mit unterschiedlichen Gewichtungen) 60 % 2018-03-01 2024-06-30

Details gemäß den Ausschreibungsunterlagen (Option Nr. 4, Ziffer 3.4.4).

Option Nr. 1: Der Auftraggeber ist berechtigt, den Auftragnehmer (in der Regel einmal pro Vertragsjahr) zu verpflichten, mehr oder weniger HABE-Interviews durchzuführen (und entsprechende Interview-Dossiers abzuschließen), als in Bezug auf den Grundauftrag in den Ausschreibungsunterlagen (AU) festgehalten ist (3300 Interviews samt dazugehörenden Dossiers). Die Details hierzu ergeben sich aus der schriftlichen Ausübung dieses Optionenrechts. Pro zusätzlich realisiertes HABE-Interview (samt dazugehörendem Dossier) hat der Auftragnehmer Anspruch auf den im Rahmen des Sub-ZK 1.2 offerierten Preis. Pro (in Relation zu den gemäß den AU vorzunehmenden Interviews) weniger realisiertes HABE-Interview (samt dazugehörendem Dossier) reduziert sich die Vergütung an den Auftragnehmer um den im Rahmen des ZK 1.2 offerierten Preis.

Option Nr. 2: Der Auftraggeber ist berechtigt, den Auftragnehmer ein- oder mehrmals zu verpflichten, gewisse vom Auftraggeber anlässlich der schriftlichen Ausübung dieses Optionsrechts im Detail spezifizierte technische Anpassungen nicht geringfügiger Art an den Papierfragebögen und/oder den Erfassungsmasken und/oder an den CATI-Fragebögen zum gemäß ZK 1.3 offerierten Stundensatz (pro für die Leistungserbringung einzusetzender Person) vornehmen zu lassen. Resultiert aus dem Schreiben des BFS betreffend der Ausübung dieses Optionsrechts, dass auch gewisse Betreuungs- und/oder Befragungsleistungen erbracht werden müssen, so darf der Auftragnehmer diese (inkl. allfälliger sonstiger Betriebsaufwendungen) zu dem gemäß ZK 1.3 (pro für diese Leistungserbringung einzusetzendem Mitarbeiter) offerierten Stundensatz dem BFS ebenfalls in Rechnung stellen.

Option Nr. 3: Der Auftraggeber ist berechtigt den Auftragnehmer zu dem von ihm im Rahmen der Ausschreibung offerierten Pauschalpreis (vergl. ZK 1.4) zu verpflichten, eine Piloterhebung mit maximal 500 realisierten Dossiers mit weitgehend unveränderten Fragebogen, Interviews und Ablaufprozessen im Jahre 2018 durchzuführen. Bei der angepeilten Piloterhebung steht die Überprüfung des für die Haupterhebung implementierten gesamten Erhebungssystems im Vordergrund. Dazu zählen die Versandprozesse, die Interviews, die Betreuungstelefonate, die Erfassungsarbeit aber auch alle Datenaufbereitungs- und Transferprozesse.

Option Nr. 4: Der Auftragnehmer kann das Mandat mit den gleichen Bedingungen wie die Durchführung des Grundauftrages um jeweils ein Jahr verlängern. Diese Option kann ab dem Erhebungsjahr 2024 maximal drei Jahre ausgeübt werden, also maximal bis und mit dem Erhebungsjahr 2026. Für die Durchführung der Erhebung im Bereich des Grundauftrages sowie für die Ausübung aller anderen Optionen gelten die gleichen Bedingungen wie für die 5 Jahre des Grundauftrages (2019 bis 2023).

Option Nr. 5: Der Auftraggeber ist berechtigt, den Auftragnehmer zu verpflichten, Vorbereitungsarbeiten im Hinblick auf ein Erhebungs-Zusatzmodul betreffend des Reiseverhaltens durchzuführen. Dies betrifft die Programmierung der entsprechenden CATI-Befragung, allfällig erforderliche Schulungen und sonstige dazugehörende Vorbereitungsarbeiten für die durchzuführenden Reiseverhalten-Interviews. Die Pauschale für diese Vorbereitungsarbeiten ergibt sich aus dem vom Auftragnehmer im Rahmen des ZK 1.5 offerierten Preis.

Option Nr. 6: Der Auftraggeber ist - je pro Jahr - berechtigt, den Auftragnehmer zu verpflichten, nach der Beendigung des HABE-Interviews auch ein Interview betreffend das Reiseverhalten mit der im Rahmen der HABE befragten Person (vgl. die Ausschreibungsunterlagen) durchzuführen, falls die zu befragende Person hierzu einwilligt. Weitere Details hierzu ergeben sich aus der schriftlichen Ausübung dieses Optionsrechts. Der Preis für die Durchführung des Reiseverhalten-Interviews entspricht dem vom Auftragnehmer im Rahmen des ZK 1.6 offerierten Pauschalpreis. (Betreffend die Kosten für die Vorbereitungs-Arbeiten: vgl. Option 5 und Sub-ZK 1.5)

Option Nr. 7: Der Auftraggeber ist berechtigt, den Auftragnehmer (in der Regel einmal pro Vertragsjahr) zu verpflichten, mehr oder weniger Reiseverhalten-Interviews durchzuführen (und entsprechende Interview-Dossiers abzuschließen), als anlässlich der Ausübung des Optionsrechts Nr. 6 dem Auftragnehmer mitgeteilt. Die Details hierzu ergeben sich aus der schriftlichen Ausübung dieses Optionsrechts. Pro zusätzlich realisiertem Reiseverhalten-Interview hat der Auftragnehmer Anspruch auf den im Rahmen des Sub-ZK1.7 offerierten Pauschalpreis. Pro weniger realisiertem Interview, als anlässlich der Ausübung des Optionsrechts Nr. 6 dem Auftragnehmer mitgeteilt, reduziert sich die Vergütung an den Auftragnehmer um den im Rahmen des ZK 1.7 offerierten Pauschalpreis. (Betreffend die Kosten für die Vorbereitungsarbeiten vgl. Option 5 und Sub-ZK 1.5).

EK 1: Der Anbieter verfügte per 01.01.2017 über mindestens 6 Angestellte mit einem Vollzeitäquivalent von insgesamt mindestens 600 % im Bereich des Projektmanagements, der Informatik und der Feldleitung/Supervision (zusammenaddiert) und über mindestens 25 vertraglich an den Anbieter gebundene Mitarbeitende mit einem Vollzeitäquivalent von insgesamt mindestens 2500 % (zusammenaddiert) für den Bereich Befragung und Kodierung.

EK 2: Der Anbieter muss entweder Mitglied des VSMS (Verband Schweizer Markt- und Sozialforschung) oder von ESOMAR (World Association for Market, Social and Opinion Research) sein oder sich gegenüber dem BFS schriftlich verpflichten, die internationalen berufsethischen Normen von ESOMAR und der Internationalen Handelskammer (IHK) einzuhalten.

EK 3: Der Anbieter hat mindestens ein ihm gehörendes, für die Leistungserbringung adäquates Telefoncenter mit mindestens 30 Telefonstationen, welches für alle gemäß dieser Ausschreibung erforderlichen Befragungen eingesetzt werden soll, das folgende Anforderungen erfüllt:

a) automatische Anwahl für freie Interviewer/innen,

b) Reservationssystem und Terminverwaltung,

c) Sprachwechsel.

EK 4: Bei der Meldung eines bedeutenden Problems durch den Auftraggeber, müssen der operative Projektleiter oder sein Stellvertreter in der Lage sein, die Angelegenheit während den üblichen Bürozeiten in Neuenburg innerhalb von maximal vier Stunden seit der Meldung des bedeutenden Problems im Detail mündlich (z.B. per Telefon) auf Deutsch oder auf Französisch mit dem Auftraggeber zu besprechen und mögliche Lösungsoptionen aufzuzeigen.

EK 5: Von den für die Feldleitung der Erhebung vorgesehenen Mitarbeiter/innen des Anbieters:

- müssen mindestens 2 Vollzeitäquivalente (200 %) Schweizerdeutsch mündlich und Schriftdeutsch schriftlich und mündlich fehlerfrei beherrschen,

- müssen mindestens 2 Vollzeitäquivalente (200 %) Französisch schriftlich und mündlich fehlerfrei beherrschen,

- müssen mindestens 0.5 Vollzeitäquivalente (50 %) Italienisch schriftlich und mündlich fehlerfrei beherrschen.

Von den für die Befragung während der Erhebung vorgesehenen Mitarbeiter/innen des Anbieters:

- müssen mindestens 10 Vollzeitäquivalente (1000 %) Schweizerdeutsch mündlich und Schriftdeutsch schriftlich und mündlich gut beherrschen,

- müssen mindestens 4 Vollzeitäquivalente (400 %) Französisch schriftlich und mündlich gut beherrschen,

- müssen mindestens 2 Vollzeitäquivalente (200 %) Italienisch schriftlich und mündlich gut beherrschen.

EK 6: Der Anbieter hat das Selbstdeklarationsdokument vollständig und korrekt ausgefüllt, unterzeichnet und fristgerecht - samt dem auf dem Selbstdeklarationsformular erwähnten Nachweis - dem Auftraggeber zugestellt. Der Grundsatz der Lohngleichheit zwischen Mann und Frau gemäß den Bestimmungen des Selbstdeklarationsformulars wird eingehalten.

EK 7: Der Anbieter erklärt sich bereit, bei seiner Leistungserbringung die, für den Auftraggeber maßgebenden, schweizerischen datenschutzrechtlichen Bestimmungen (Datenschutzgesetz des Bundes sowie dazugehörende Verordnung (SR 235.1 und SR 235.11) inkl. seiner nur für die Bundesverwaltung geltenden Bestimmungen) ohne jeglichen Vorbehalt einzuhalten.

EK 8: Das Bundesstatistikgesetz (BstatG, SR 431.01) regelt in Art. 23 die Verletzung von Datenschutz und Amtsgeheimnis: „Wer vorsätzlich oder fahrlässig die Bestimmungen von Art. 14 des Bundesstatistikgesetzes verletzt, indem er geheim zu haltende Daten weitergibt oder zu anderen als statistischen Zwecken verwendet, wird mit Gefängnis oder mit Busse bestraft“. Der Anbieter zeigt auf, dass (und wie) er das schweizerische Statistikgeheimnis wirksam schützen kann.

2017-11-23 9 2017-11-27 23:59

BFS, Neuenburg.

Keine öffentliche Öffnung der Offerten.

Teilangebote sind nicht zugelassen.

Voraussetzungen für nicht dem WTO-Abkommen angehörende Länder: keine.

Geschäftsbedingungen: Allgemeine Geschäftsbedingungen des Bundes für Dienstleistungsaufträge (Version 2016).

Verhandlungen: Bleiben vorbehalten (inbes. Preisverhandlungen).

Verfahrensgrundsätze: Die Auftraggeberin vergibt öffentliche Aufträge für Leistungen in der Schweiz nur an Anbieterinnen und Anbieter, welche die Einhaltung der Arbeitsschutzbestimmungen und der Arbeitsbedingungen für Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen sowie die Lohngleichheit für Mann und Frau gewährleisten.

Sonstige Angaben: Zuschlagskriterien: Taxonomie: vgl. Ziffer 4.7 der Ausschreibungsunterlagen. Preise: Sämtliche Preise/Pauschalen sind in CHF (inkl. MwSt. und aller übriger Nebenkosten) zu offerieren. In die Kalkulation der Offerte ist der MwSt.-Satz einzurechnen, welcher ab 1.1.2018 anwendbar ist. Eine allfällige Erhöhung oder Verringerung des MwSt.-Satzes - nach der Einreichung der Offerte und während der Vertragsdauer - geht aufgrund des Kostendachs zu Lasten bzw. zu Gunsten des Zuschlagsempfängers.

Rechtsmittelbelehrung: Gegen diese Publikation kann gemäß Art. 30 BöB innerhalb von 20 Tagen seit Eröffnung schriftlich Beschwerde beim Bundesverwaltungsgericht, Postfach, 9023 St. Gallen, erhoben werden. Die Beschwerde ist im Doppel einzureichen und hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismittel sowie die Unterschrift der beschwerdeführenden Person oder ihrer Vertretung zu enthalten. Eine Kopie der vorliegenden Publikation und vorhandene Beweismittel sind beizulegen.

Schlusstermin / Bemerkungen: Gemäß den Ausschreibungsunterlagen.

Bemerkungen (Termin für schriftliche Fragen) Gemäß den Ausschreibungsunterlagen.

Nationale Referenz-Publikation: Simap vom 9.10.2017, Dok. 943047 Gewünschter Termin für schriftliche Fragen bis: 3.11.2017.

Ausschreibungsunterlagen sind verfügbar ab 9.10.2017 bis 23.11.2017.

Bundesverwaltungsgericht Postfach St. Gallen 9023 2017-10-09

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 Bundesamt für Statistik BFS 
 Espace de l'Europe 10 
 Neuchâtel 
 2010 
 
 Ueli Oetliker 
 _hidden_@bfs.admin.ch 
 
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 http://www.simap.ch/shabforms/servlet/Search?NOTICE_NR=943047 
 
 
 
 
 
 
 
                

Durchführen der Haushaltsbudgeterhebung 2019 -2023 (HABE).

Durchführen der Haushaltsbudgeterhebung gemäß den Ausschreibungsunterlagen

Die dem Auftraggeber zustehenden Optionsrechte ergeben sich aus nachstehender Ziff. 2.9 bzw. den Ausschreibungsunterlagen.

Gemäß den Ausschreibungsunterlagen.

Durchführen der Haushaltsbudgeterhebung gemäß den Ausschreibungsunterlagen

Die dem Auftraggeber zustehenden Optionsrechte ergeben sich aus nachstehender Ziff. 2.9 bzw. den Ausschreibungsunterlagen.

Preisliche Zuschlagskriterien (ZK 1.1 - 1.7; Unterkriterien mit unterschiedlichen Gewichtungen) 40 % Nicht-preisliche Zuschlagskriterien (ZK 2.1-2.9; Unterkriterien mit unterschiedlichen Gewichtungen) 60 % 2018-03-01 2024-06-30

Details gemäß den Ausschreibungsunterlagen (Option Nr. 4, Ziffer 3.4.4).

Option Nr. 1: Der Auftraggeber ist berechtigt, den Auftragnehmer (in der Regel einmal pro Vertragsjahr) zu verpflichten, mehr oder weniger HABE-Interviews durchzuführen (und entsprechende Interview-Dossiers abzuschließen), als in Bezug auf den Grundauftrag in den Ausschreibungsunterlagen (AU) festgehalten ist (3300 Interviews samt dazugehörenden Dossiers). Die Details hierzu ergeben sich aus der schriftlichen Ausübung dieses Optionenrechts. Pro zusätzlich realisiertes HABE-Interview (samt dazugehörendem Dossier) hat der Auftragnehmer Anspruch auf den im Rahmen des Sub-ZK 1.2 offerierten Preis. Pro (in Relation zu den gemäß den AU vorzunehmenden Interviews) weniger realisiertes HABE-Interview (samt dazugehörendem Dossier) reduziert sich die Vergütung an den Auftragnehmer um den im Rahmen des ZK 1.2 offerierten Preis.

Option Nr. 2: Der Auftraggeber ist berechtigt, den Auftragnehmer ein- oder mehrmals zu verpflichten, gewisse vom Auftraggeber anlässlich der schriftlichen Ausübung dieses Optionsrechts im Detail spezifizierte technische Anpassungen nicht geringfügiger Art an den Papierfragebögen und/oder den Erfassungsmasken und/oder an den CATI-Fragebögen zum gemäß ZK 1.3 offerierten Stundensatz (pro für die Leistungserbringung einzusetzender Person) vornehmen zu lassen. Resultiert aus dem Schreiben des BFS betreffend der Ausübung dieses Optionsrechts, dass auch gewisse Betreuungs- und/oder Befragungsleistungen erbracht werden müssen, so darf der Auftragnehmer diese (inkl. allfälliger sonstiger Betriebsaufwendungen) zu dem gemäß ZK 1.3 (pro für diese Leistungserbringung einzusetzendem Mitarbeiter) offerierten Stundensatz dem BFS ebenfalls in Rechnung stellen.

Option Nr. 3: Der Auftraggeber ist berechtigt den Auftragnehmer zu dem von ihm im Rahmen der Ausschreibung offerierten Pauschalpreis (vergl. ZK 1.4) zu verpflichten, eine Piloterhebung mit maximal 500 realisierten Dossiers mit weitgehend unveränderten Fragebogen, Interviews und Ablaufprozessen im Jahre 2018 durchzuführen. Bei der angepeilten Piloterhebung steht die Überprüfung des für die Haupterhebung implementierten gesamten Erhebungssystems im Vordergrund. Dazu zählen die Versandprozesse, die Interviews, die Betreuungstelefonate, die Erfassungsarbeit aber auch alle Datenaufbereitungs- und Transferprozesse.

Option Nr. 4: Der Auftragnehmer kann das Mandat mit den gleichen Bedingungen wie die Durchführung des Grundauftrages um jeweils ein Jahr verlängern. Diese Option kann ab dem Erhebungsjahr 2024 maximal drei Jahre ausgeübt werden, also maximal bis und mit dem Erhebungsjahr 2026. Für die Durchführung der Erhebung im Bereich des Grundauftrages sowie für die Ausübung aller anderen Optionen gelten die gleichen Bedingungen wie für die 5 Jahre des Grundauftrages (2019 bis 2023).

Option Nr. 5: Der Auftraggeber ist berechtigt, den Auftragnehmer zu verpflichten, Vorbereitungsarbeiten im Hinblick auf ein Erhebungs-Zusatzmodul betreffend des Reiseverhaltens durchzuführen. Dies betrifft die Programmierung der entsprechenden CATI-Befragung, allfällig erforderliche Schulungen und sonstige dazugehörende Vorbereitungsarbeiten für die durchzuführenden Reiseverhalten-Interviews. Die Pauschale für diese Vorbereitungsarbeiten ergibt sich aus dem vom Auftragnehmer im Rahmen des ZK 1.5 offerierten Preis.

Option Nr. 6: Der Auftraggeber ist - je pro Jahr - berechtigt, den Auftragnehmer zu verpflichten, nach der Beendigung des HABE-Interviews auch ein Interview betreffend das Reiseverhalten mit der im Rahmen der HABE befragten Person (vgl. die Ausschreibungsunterlagen) durchzuführen, falls die zu befragende Person hierzu einwilligt. Weitere Details hierzu ergeben sich aus der schriftlichen Ausübung dieses Optionsrechts. Der Preis für die Durchführung des Reiseverhalten-Interviews entspricht dem vom Auftragnehmer im Rahmen des ZK 1.6 offerierten Pauschalpreis. (Betreffend die Kosten für die Vorbereitungs-Arbeiten: vgl. Option 5 und Sub-ZK 1.5)

Option Nr. 7: Der Auftraggeber ist berechtigt, den Auftragnehmer (in der Regel einmal pro Vertragsjahr) zu verpflichten, mehr oder weniger Reiseverhalten-Interviews durchzuführen (und entsprechende Interview-Dossiers abzuschließen), als anlässlich der Ausübung des Optionsrechts Nr. 6 dem Auftragnehmer mitgeteilt. Die Details hierzu ergeben sich aus der schriftlichen Ausübung dieses Optionsrechts. Pro zusätzlich realisiertem Reiseverhalten-Interview hat der Auftragnehmer Anspruch auf den im Rahmen des Sub-ZK1.7 offerierten Pauschalpreis. Pro weniger realisiertem Interview, als anlässlich der Ausübung des Optionsrechts Nr. 6 dem Auftragnehmer mitgeteilt, reduziert sich die Vergütung an den Auftragnehmer um den im Rahmen des ZK 1.7 offerierten Pauschalpreis. (Betreffend die Kosten für die Vorbereitungsarbeiten vgl. Option 5 und Sub-ZK 1.5).

EK 1: Der Anbieter verfügte per 01.01.2017 über mindestens 6 Angestellte mit einem Vollzeitäquivalent von insgesamt mindestens 600 % im Bereich des Projektmanagements, der Informatik und der Feldleitung/Supervision (zusammenaddiert) und über mindestens 25 vertraglich an den Anbieter gebundene Mitarbeitende mit einem Vollzeitäquivalent von insgesamt mindestens 2500 % (zusammenaddiert) für den Bereich Befragung und Kodierung.

EK 2: Der Anbieter muss entweder Mitglied des VSMS (Verband Schweizer Markt- und Sozialforschung) oder von ESOMAR (World Association for Market, Social and Opinion Research) sein oder sich gegenüber dem BFS schriftlich verpflichten, die internationalen berufsethischen Normen von ESOMAR und der Internationalen Handelskammer (IHK) einzuhalten.

EK 3: Der Anbieter hat mindestens ein ihm gehörendes, für die Leistungserbringung adäquates Telefoncenter mit mindestens 30 Telefonstationen, welches für alle gemäß dieser Ausschreibung erforderlichen Befragungen eingesetzt werden soll, das folgende Anforderungen erfüllt:

a) automatische Anwahl für freie Interviewer/innen,

b) Reservationssystem und Terminverwaltung,

c) Sprachwechsel.

EK 4: Bei der Meldung eines bedeutenden Problems durch den Auftraggeber, müssen der operative Projektleiter oder sein Stellvertreter in der Lage sein, die Angelegenheit während den üblichen Bürozeiten in Neuenburg innerhalb von maximal vier Stunden seit der Meldung des bedeutenden Problems im Detail mündlich (z.B. per Telefon) auf Deutsch oder auf Französisch mit dem Auftraggeber zu besprechen und mögliche Lösungsoptionen aufzuzeigen.

EK 5: Von den für die Feldleitung der Erhebung vorgesehenen Mitarbeiter/innen des Anbieters:

- müssen mindestens 2 Vollzeitäquivalente (200 %) Schweizerdeutsch mündlich und Schriftdeutsch schriftlich und mündlich fehlerfrei beherrschen,

- müssen mindestens 2 Vollzeitäquivalente (200 %) Französisch schriftlich und mündlich fehlerfrei beherrschen,

- müssen mindestens 0.5 Vollzeitäquivalente (50 %) Italienisch schriftlich und mündlich fehlerfrei beherrschen.

Von den für die Befragung während der Erhebung vorgesehenen Mitarbeiter/innen des Anbieters:

- müssen mindestens 10 Vollzeitäquivalente (1000 %) Schweizerdeutsch mündlich und Schriftdeutsch schriftlich und mündlich gut beherrschen,

- müssen mindestens 4 Vollzeitäquivalente (400 %) Französisch schriftlich und mündlich gut beherrschen,

- müssen mindestens 2 Vollzeitäquivalente (200 %) Italienisch schriftlich und mündlich gut beherrschen.

EK 6: Der Anbieter hat das Selbstdeklarationsdokument vollständig und korrekt ausgefüllt, unterzeichnet und fristgerecht - samt dem auf dem Selbstdeklarationsformular erwähnten Nachweis - dem Auftraggeber zugestellt. Der Grundsatz der Lohngleichheit zwischen Mann und Frau gemäß den Bestimmungen des Selbstdeklarationsformulars wird eingehalten.

EK 7: Der Anbieter erklärt sich bereit, bei seiner Leistungserbringung die, für den Auftraggeber maßgebenden, schweizerischen datenschutzrechtlichen Bestimmungen (Datenschutzgesetz des Bundes sowie dazugehörende Verordnung (SR 235.1 und SR 235.11) inkl. seiner nur für die Bundesverwaltung geltenden Bestimmungen) ohne jeglichen Vorbehalt einzuhalten.

EK 8: Das Bundesstatistikgesetz (BstatG, SR 431.01) regelt in Art. 23 die Verletzung von Datenschutz und Amtsgeheimnis: „Wer vorsätzlich oder fahrlässig die Bestimmungen von Art. 14 des Bundesstatistikgesetzes verletzt, indem er geheim zu haltende Daten weitergibt oder zu anderen als statistischen Zwecken verwendet, wird mit Gefängnis oder mit Busse bestraft“. Der Anbieter zeigt auf, dass (und wie) er das schweizerische Statistikgeheimnis wirksam schützen kann.

2017-11-23 9 2017-11-27 23:59

BFS, Neuenburg.

Keine öffentliche Öffnung der Offerten.

Teilangebote sind nicht zugelassen.

Voraussetzungen für nicht dem WTO-Abkommen angehörende Länder: keine.

Geschäftsbedingungen: Allgemeine Geschäftsbedingungen des Bundes für Dienstleistungsaufträge (Version 2016).

Verhandlungen: Bleiben vorbehalten (inbes. Preisverhandlungen).

Verfahrensgrundsätze: Die Auftraggeberin vergibt öffentliche Aufträge für Leistungen in der Schweiz nur an Anbieterinnen und Anbieter, welche die Einhaltung der Arbeitsschutzbestimmungen und der Arbeitsbedingungen für Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen sowie die Lohngleichheit für Mann und Frau gewährleisten.

Sonstige Angaben: Zuschlagskriterien: Taxonomie: vgl. Ziffer 4.7 der Ausschreibungsunterlagen. Preise: Sämtliche Preise/Pauschalen sind in CHF (inkl. MwSt. und aller übriger Nebenkosten) zu offerieren. In die Kalkulation der Offerte ist der MwSt.-Satz einzurechnen, welcher ab 1.1.2018 anwendbar ist. Eine allfällige Erhöhung oder Verringerung des MwSt.-Satzes - nach der Einreichung der Offerte und während der Vertragsdauer - geht aufgrund des Kostendachs zu Lasten bzw. zu Gunsten des Zuschlagsempfängers.

Rechtsmittelbelehrung: Gegen diese Publikation kann gemäß Art. 30 BöB innerhalb von 20 Tagen seit Eröffnung schriftlich Beschwerde beim Bundesverwaltungsgericht, Postfach, 9023 St. Gallen, erhoben werden. Die Beschwerde ist im Doppel einzureichen und hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismittel sowie die Unterschrift der beschwerdeführenden Person oder ihrer Vertretung zu enthalten. Eine Kopie der vorliegenden Publikation und vorhandene Beweismittel sind beizulegen.

Schlusstermin / Bemerkungen: Gemäß den Ausschreibungsunterlagen.

Bemerkungen (Termin für schriftliche Fragen) Gemäß den Ausschreibungsunterlagen.

Nationale Referenz-Publikation: Simap vom 9.10.2017, Dok. 943047 Gewünschter Termin für schriftliche Fragen bis: 3.11.2017.

Ausschreibungsunterlagen sind verfügbar ab 9.10.2017 bis 23.11.2017.

Bundesverwaltungsgericht Postfach St. Gallen 9023 2017-10-09